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UZH für Lehrverantwortliche

Initiative Zukunft der Lehre an der UZH

Die UZH bietet ihren Studierenden ein exzellentes Umfeld voller Möglichkeiten und von schweizweit einzigartiger Vielfalt. Bei der Weiterentwicklung ihrer Lehre setzt sie auf die Expertise, die Kreativität und das Engagement ihrer Dozierenden und Studienprogrammverantwortlichen.

Die UZH stärkt damit das Zusammengehörigkeitgefühl der universitären Lehrgemeinschaft und begegnet so gut vernetzt und mit vereinten Kräften den Ansprüchen einer sich rasch wandelnden Gesellschaft. 

Um diese Entwicklungen zu koordinieren und noch kraftvoller und gezielter voranzutreiben, wurde die Initiative "Zukunft der Lehre an der UZH" lanciert. Sie umfasst folgende fünf Handlungsfelder.

 

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Lehre gemeinsam weiterentwickeln

Begeisterte, einfallsreiche und kompetente Dozierende sorgen für positive Lernerfahrungen und steigern direkt die individuellen Zukunftschancen der Studierenden.

Für die Neu- und Weiterentwicklung zeitgemässer und nachhaltig wirksamer Unterrichtsformen braucht es Freiräume.

Die UZH fördert deshalb innovative Ideen in der Lehre und setzt sich für den Aufbau einer lebendigen, überfakultären Teaching Community ein. 

Was läuft in diesem Handlungsfeld?

  • Mit dem sogenannten "UZH Curriculum" formuliert das Prorektorat Lehre und Studium sechs Qualitätsmerkmale, die bei der Curriculumsentwicklung leitend sein sollen, und schafft damit einen universitätsweiten Standard für attraktive Studienangebote. 
  • Der seit 2016 bestehende Lehrkredit wurde per 1. August 2022 durch die breiter aufgestellte universitäre Lehrförderung (ULF) abgelöst, die neu fünf Linien umfasst. Die Fördersumme wurde fast verdreifacht und beträgt ab 2023 jährlich 2 Millionen Franken.
  • Das Prorektorat intensiviert seine Bestrebungen zum Aufbau einer Teaching-Community, die den Dozierenden einen direkten Mehrwert bietet.
  • Die 2021 gegründete School for Transdisciplinary Studies (STS) fördert als Angebotshub inter- und transdisziplinäres Studieren und Lehren. Sie vermittelt Lehrangebote an Studierende aller Fakultäten, unterstützt die Anbietenden bei der Entwicklung und Durchführung der Lehre und erhöht die Sichtbarkeit von Inter- und Transdisziplinarität an der UZH.

 

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Horizonte erweitern

Gute Lehre ist offen für Impulse von aussen und bietet den Studierenden vielfältige Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln.

Aktuell entstehen europaweit neue Kooperationen zwischen Universitäten, die grosses Veränderungspotenzial für die Lehre mitbringen. Es werden gemeinsame "Virtual Campuses" aufgebaut, Online-Lernressourcen geteilt sowie Experimentierfelder für innovative Formen von Studierendenmobilität ermöglicht. 

Um an dieser dynamischen Entwicklung teilzuhaben und um ihre Stärken international einzubringen und sichtbar zu machen, engagiert sich die UZH in universitären Netzwerken.

Was läuft in diesem Handlungsfeld?

  • Am 9. Mai 2022 trat die UZH der von der European Universities Initiative geförderten Allianz Una Europa bei und legte damit einen wichtigen Grundstein für künftige Kooperationen mit internationalen Partnerhochschulen in Forschung und Lehre. Die UZH bringt sich dabei aktiv in die Planung und Umsetzung von Studienangeboten ein, von welchen in Zukunft auch die Studierenden der UZH profitieren sollen. Im Fokus stehen momentan insbesondere innovative, interdisziplinäre Lehrprojekte im Bereich European Studies und Sustainability.
  • Die UZH ist darüber hinaus Mitglied weiterer sorgfältig ausgewählter Netzwerke. Sie ist involviert in das internationale Netzwerk forschungsstarker Universitäten Universitas 21 (U21), in die League of European Research Universities (LERU) sowie in das Universitätsnetzwerk Berlin-Wien-Zürich.

 

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Flexibles Lernen – ein Leben lang

Universitäten teilen ihr Wissen mit der Gesellschaft – Forschende geben ihre Erkenntnisse weiter, nehmen aktuelle Fragen auf und regen zum Mit- und Weiterdenken an.

Mit dem rasanten gesellschaftlichen und technologischen Wandel wächst die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen und die Nachfrage nach kleineren, flexibleren und offeneren Formaten, die universitäres Wissen vermitteln, steigt.

Die UZH versteht sich als Vorreiterin im Hinblick auf das lebenslange Lernen. Sie unternimmt Anstrengungen, um ihr Bildungsangebot weiter zu öffnen und zugleich dessen Qualität sicherzustellen.

Was läuft in diesem Handlungsfeld?

  • Die UZH nutzt den Beitritt zu Una Europa, um im Rahmen der Allianz gegenseitig anrechenbare bzw. auch interinstitutionell angebotene Micro-Credentials zu entwickeln und zu pilotieren. In einem ersten Schritt werden die dafür notwendigen rechtlichen, technischen und didaktischen Voraussetzungen abgeklärt.
  • Die UZH setzt sich weiterhin für den Dialog mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein und entwickelt ihre Outreach-Aktivitäten systematisch weiter. Aktuell entsteht ein handlungsleitendes Konzeptpapier, das sich mit der steigenden Bedeutung von Outreach von Hochschulen auseinandersetzt.

 

Logo digitale Services

Digitale Services verbessern

Der Lehr- und Studienbetrieb ist auf möglichst reibungslose sowie intuitiv bedienbare digitale Services angewiesen.

Dabei ist es gleichermassen relevant, bestehende Digitalisierungslücken zu schliessen sowie durch vorausschauende Planung die digitale Zukunftsfähigkeit der Hochschule zu erhalten. 

Die UZH schafft die notwendigen Voraussetzungen dafür und stellt sicher, dass die Qualität digitaler Services für Studierende, Dozierende und die Studien- sowie Lehradministration schnell und nachhaltig verbessert wird.

Was läuft in diesem Handlungsfeld?

  • Seit 2020 unterstützt die im Prorektorat Lehre und Studium angesiedelte Abteilung Student Lifecycle eServices die UZH bei der strategischen Weiterentwicklung digitaler Services im Bereich der Studien- und Lehradministration und punktuell auch beim Einsatz von Bildungstechnologien. Die Etablierung dieses neuen Akteurs hat weitreichende Implikationen auf das Zusammenspiel zwischen allen in diesem Umfeld tätigen Stakeholdern (Fakultäten, Zentrale Informatik u.a.m.). Aktuell wird eine Digitalisierungs-Governance definiert und implementiert, die eine effiziente und effektive Zusammenarbeit aller betroffenen Akteure in diesem Feld ermöglicht.
  • Seit Herbstsemester 2022 hat die UZH ein neues System zur Modulbuchung: Neben der Neugestaltung des Modulbuchungsmodells (weg vom Prinzip "first come, first served") wurde auch in eine zeitgemässe Usability und in Zweisprachigkeit investiert. 
  • Neben OLAT steht an der UZH ab 2023 eine zweite Prüfungssoftware zur Verfügung. Inspera überzeugte im Ausschreibeverfahren, gibt den Prüfenden an der UZH mehr Wahlfreiheit und ermöglicht  die Erstellung und Auswertung kompetenzorientierter Prüfungsaufgaben – auch bei grossen Studierendenkohorten.
  • Überall dort, wo die Heterogenität zwischen den Fakultäten fachlich nicht zwingend ist, soll der Komplexität entgegengewirkt und behutsam harmonisiert werden. In einem abteilungsübergreifenden Projekt werden deshalb die Grundlagen erarbeitet, um künftig die Curricula fakultätsübergreifend homogener abbilden zu können.
  • Seit Oktober 2022 stellt die UZH den Studierenden eine neue Anwendung zur Verfügung. Mit der neuen Applikation "Mein Studium" können die Studierenden ihren Studienfortschritt selbständig überprüfen und die Ausstellung der Abschlussdokumente beantragen.

 

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Campus der Zukunft

Für Studierende ist der Campus der zentrale Ort der Begegnung. Hier werden Kontakte innerhalb sowie ausserhalb von Lehrveranstaltungen geknüpft. Hier entsteht universitäre Gemeinschaft.

Diese Begegnungen sind dann erfolgreich, wenn geeignete Räume zur Verfügung stehen – vor Ort, aber auch hybrid und virtuell.

Die UZH verfolgt einen experimentierfreudigen Ansatz in der Lehr- und Lernraumgestaltung. Sie stösst geeignete Pilotprojekte an und bahnt damit den Weg zum Campus der Zukunft.

Was läuft in diesem Handlungsfeld?

  • Mit dem "Generationenvorhaben Stadtuniversität UZH – Bauen für Bildung und Forschung" stellt die UZH sicher, dass Lehre und Forschung mit der Zeit gehen können und auch künftige Studierende eine hochwertige Aus- und Weiterbildung erhalten. Momentan entsteht das sogenannte Rahmenkonzept "Lehr- und Lernräume der Zukunft", welches Standards definiert für mittel- und langfristige Bau- und Sanierungsprojekte sowie einen Referenzrahmen für konrekte Lehrentwicklungsprojekte (u.a. im FORUM UZH) vorgibt.
  • Mit fortschreitender Digitalisierung verändern sich sich die Anforderungen an die Ausstattung von Lehrräumen immer rascher. Zu den Grundvoraussetzungen für eine zeitgemässe Lehre in bereits bestehenden Räumen gehören vor allem ein leistungsfähiges W-LAN, moderne Audio-/Video-Technologie sowie ausreichend Steckdosen. Die dafür notwendige Infrastruktur wird momentan evaluiert und laufend ausgebaut.
  • Parallel zu den Bauvorhaben mit langfristigem Planungshorizont, verfolgt die UZH einen niederschwelligen, experimentierfreudigen Entwicklungsansatz in den Lehr- und Lernraumgestaltung. Für unmittelbare Herausforderungen sollen möglichst rasch Lösungen gefunden werden. Momentan werden zwei Pilotprojekte realisiert. Einerseits entstehen an drei UZH-Standorten Hörsäle, die sich für hybride Lehrsettings eignen. Andererseits werden innovative Studierendenarbeitsplätze geschaffen, die vielfältige Lernmöglichkeiten bieten aber gleichzeitig ein Ort sind, wo man sich austauscht und relevante Services beziehen kann. 

 

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Weiterführende Informationen

"Das Ganze im Blick behalten."

An der UZH wurde die Initiative «Zukunft der Lehre» lanciert. Wohin die Reise geht und was die Initiative den Dozierenden und Studierenden bringt, erklärt Gabriele Siegert, Prorektorin Lehre und Studium, im Interview.

Student der in der Bibliothek lernt

Mein Studium. Unsere Zukunft

Dieser Film begleitet vier Studierende der UZH durch ihren Alltag  und zeigt, dass es kein Patentrezept für ein erfolgreiches Studium gibt. Vielmehr erfordert es Mut und Zuversicht, den eigenen Weg zu finden und zu verfolgen.

Unterstützung für die Lehre

Unterstützungsangebote

Die Initiative "Zukunft der Lehre an der UZH" setzt einen starken Akzent auf Unterstützung für alle UZH-Angehörigen, die in der Lehre tätig sind. Über diese beiden Direkteinstiege gelangen Sie zu den momentan bestehenden Angeboten.

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